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Impfplan
Impfungen

Chihuahua - ImpfplanMit der Grundimpfung wird üblicherweise in der 8 - 9 Lebenswoche begonnen. Dabei wird gegen folgende Krankheiten geimpft:

  • Staupe

  • Hepatitis (ansteckende Leberentzündung)

  • Leptospirose (Stuttgarter Hundeseuche)

  • Parvovirose (Katzenseuche des Hundes)

  • Zwingerhusten

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Herzwürmer
Würmer

Die Herzwurmerkrankung ( Dirofilariose) ist eine parasitäre Krankheit der Hunde, welche nur schwer zu behandeln ist und die oft tödlich verläuft. Sie kommt vor allem in Nordamerika vor, ist aber auch im Mittelmeerraum (vor allem in Italien, Griechenland, Südfrankreich), den Kanarischen Inseln, und tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet. Einzelfälle wurden auch in Ungarn und im Tessin beobachtet, weshalb insbesondere Hunde bei Urlaubsreisen in diese Regionen ansteckungsgefährdet sind.

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Hakenwürmer
Würmer

Hakenwürmer sind ca. einen Zentimeter lang und dünn. Die ausgewachsenen Würmer produzieren Eier, die über den Kot ausgeschieden werden. Die Eier können sich außerhalb des Hundes zu infektiösen Larven entwickeln und über die Haut wieder in den Hund gelangen. Ein weiterer Infektionsweg solcher Larven erfolgt über die Nase und durch Belecken des Bodens oder des Fells, dem diese Larven anhaften. Möglich ist auch eine Übertragung auf den Welpen über die Muttermilch, wenn nach einer Infektion die Larven gewandert sind.

Symptome sind ein Struppiges Fell, Abmagerung, Dünndarmentzündung mit eventuell blutigem Durchfall, Eisenmangel, Blutarmut oder im schlimmsten Fall sogar der Tod.

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Parasit
Spulwürmer
Würmer

Der Spulwurm ist ein Parasit, der ohne Zwischenwirte auftritt. Er lebt im Verdauungssystem des Hundes und scheidet kontinuierlich Eier aus. Die größte Gefahr von Spulwürmern ist, dass sie auch Menschen befallen.

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Bandwurm
Würmer

Bei Hunden treten eine Reihe von Bandwürmern auf, die das klinische Bild der Bandwurmerkrankungen des Hundes auslösen können. Für den Menschen ist besonders die Erkrankung durch den Dreigliedrigen Hundebandwurm von Bedeutung, der oft einfach als „Hundebandwurm“ bezeichnet wird. Bandwürmer lösen bei Hunden nur selten deutliche Krankheitssymptome aus. Stärkerer Befall äußert sich in Abgeschlagenheit, leichtem Durchfall und Abmagerung. Gelegentlich kann es auch zu einer Verstopfung kommen. Die beweglichen Bandwurmglieder können am After Juckreiz hervorrufen, was zum so genannten „Schlittenfahren“ führen kann, welches aber auch bei Erkrankung der Analdrüsen auftritt.

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Erkrankungen der Analbeutel
Krankheiten

Die paarig angelegten Analbeutel, deren Innenauskleidung die Analdrüsen bilden, liegen links und rechts des Afters eingebettet in dessen Schließmuskulatur. Die kleinen, schlitzförmigen oder stecknadelkopfgroßen Öffnungen ihrer Ausführungsgänge münden bei 4 Uhr- und 8 Uhr-Stellung in die Afterrosette. Die Analdrüsen produzieren ein übelriechendes, fettiges, bräunliches Sekret, das beim Kotabsatz von dem darüber gleitenden Kotstrang aus den Beutel herausgedrückt wird und den Kot überzieht. Hunde und Katzen finden den Duft im Gegensatz zu uns äußerst gut und vor allem interessant, ist er doch individuell verschieden und dient somit als "Visitenkarte": "Von wem ist wohl dieses Häufchen?! - Aha!".

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Erkrankung der oberen Atemwege
Zwingerhusten
Krankheiten

Als Zwingerhusten (auch: infektiöse Tracheobronchitis) wird eine Erkrankung der oberen Atemwege von Hunden beschrieben, deren Symptomatik durch verschiedene Erreger ausgelöst werden kann. Am häufigsten beobachtet wird hierbei das canine Parainfluenzavirus (CPIV) und das Bakterium Bordetella bronchiseptica, welches auch an der Ausbildung des Katzenschnupfen-Komplexes beteiligt ist. Gegen beide Erreger besteht die Möglichkeit einer Impfung. Außerdem sind das canine Adenovirus Typ 2 (CAV-2), welches auch bei der Entstehung der ansteckenden Leberentzündung des Hundes beteiligt ist, sowie ferner das canine Herpesvirus (CHV) und das canine Reovirus mögliche Erreger der Erkrankung.

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Virusinfektion
Tollwut
Krankheiten

Tollwut ist eine seit Jahrtausenden bekannte Virusinfektion, die bei Tieren und Menschen eine akute lebensbedrohliche Encephalitis (Gehirnentzündung) verursacht. Synonyme sind die Begriffe Lyssa, Rabies und Rage. Früher benutzte man auch das Synonym Hydrophobie (Wasserfurcht). Das Virus kann die meisten Arten warmblütiger Tiere betreffen, ist aber unter Nicht-Fleischfressern selten. Das stereotypische Bild eines angesteckten („tollwütigen“) Tieres ist der „verrückte Hund“ mit Schaum vor dem Mund, aber auch Katzen, Frettchen, Füchse, Dachse, Waschbären, Backenhörnchen, Stinktiere und die Fledertiere - Vampirfledermäuse( Desmodus rotundus bzw. Desmodus spec.); bei insektenfressenden Fledertieren meist Fledermäuse (Microchiroptera) und fruchtfressenden Fledertieren meist Flughunde (Megachiroptera sehr selten) - können tollwütig werden beziehungsweise die klassische Tollwut oder eine andere Form übertragen. Hauptüberträger ist der Fuchs. Eichhörnchen, andere Nagetiere und Kaninchen werden sehr selten angesteckt. Vögel bekommen sehr selten Tollwut, da ihre Körpertemperatur höher liegt als es für eine optimale Vermehrung des Virus notwendig ist. Tollwut kann sich auch in einer so genannten „paralytischen“ Form zeigen, bei welcher sich das angesteckte Tier unnatürlich ruhig und zurückgezogen verhält.

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Viruserkrankung
Staupe
Krankheiten

Die Staupe ist eine Viruserkrankung, die bei Hunden, Mardern, Skunks und Kleinbären auftreten kann. Synonym verwendet werden die Bezeichnungen Carre`sche Krankheit oder canine Distemper.

Von der Erkrankung sind vor allem junge Hunde im Alterszeitraum von acht Wochen bis sechs Monaten betroffen. Nachdem das Virus über die Maul- oder Nasenschleimhaut aufgenommen wurde, vermehrt es sich zunächst in den Mandeln oder den Bronchiallymphknoten. Vier Tage nach der Infektion kommt es zur Virämie, in deren Folge vor allem Gewebe des Abwehrsystems wie Milz, Thymus, Knochenmark, Lymphknoten oder Kupffersche Sternzellen besiedelt werden. Kann der Körper innerhalb der ersten neun Tage ausreichend Antikörper bilden, bilden sich im Allgemeinen keine Krankheitssymptome aus. Unterbleibt die Bildung von Antikörpern, befällt der Erreger neben dem Verdauungs- und dem Nervensystem auch den Atmungsapparat und den Urogenitaltrakt. Da ab diesem Zeitpunkt alle Sekrete und Exkrete des Hundes Virusmaterial enthalten, kann sich die Krankheit in der Population weiter verbreiten.

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Ansteckende Infektionskrankheit
Leptospirose
Krankheiten

Die Leptospirose der Hunde ist eine weltweit vorkommende, durch Leptospiren (sog. Spirochaeten, eine Bakteriengruppe) hervorgerufene, ansteckende Infektionskrankheit. Sie kann in verschiedenen Formen auftreten. Die Mortalitätsrate liegt bei etwa 10%. Auch eine Infektion des Menschen (siehe Leptospirose) durch den Hund ist möglich, die Leptospirose ist eine Zoonose. Auch andere Tierarten können an Leptospirose erkranken, wobei meist spezifische Leptospirenarten Haupterreger sind.

Leptospiren werden von infizierten Tieren im Urin ausgeschieden. Die Infektion erfolgt durch Kontakt über die Haut oder Schleimhäute. Als derzeitiger Hauptübertragungsweg gilt die Aufnahme von mit Rattenharn kontaminiertem Wasser, wie es vor allem in Pfützen während der Sommermonate vorkommt.

In der akute Phase verbreitet sich der Erreger im Blut (Bakteriämie) und siedelt sich dann in verschiedenen Organen, wie Leber, Milz, Niere und Lymphknoten an.

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